Deutscher Bundestag

Kindertagesbetreuung und Pflege – attraktive Berufe? Es ist Zeit zu handeln.

Zur Veröffentlichung der Ergebnisse der repräsentativen Jugendbefragung „Kindertagesbetreuung und Pflege – attraktive Berufe?“, die im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom SINUS-Institut erhoben wurden, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:

Es ist erfreulich, dass sich fast ein Viertel der jungen Menschen, die befragt wurden, vorstellen können, im Pflege- oder Erziehungsbereich zu arbeiten. 

Es sind junge Menschen, die Lust haben, in dieser Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, das ist ein gutes Zeichen. Und unsere Gesellschaft braucht diese Professionen, das hat Corona noch einmal mehr deutlich gemacht. Das Ergebnis zeigt auch, dass systemrelevante Berufe in Zeiten der Pandemie endlich eine höhere Wertschätzung erfahren.

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Duale Ausbildung im Stress - die Bundesregierung muss endlich aufwachen

150416 erlangen frth 040Zur Präsentation des Berufsbildungsberichts 2019 durch Bildungsministerin Karliczek und BiBB-Präsident Prof. Esser erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung:

Die berufliche Bildung in Deutschland gerät in der Pandemie immer mehr unter Stress. Um das duale Ausbildungssystem sicher durch die Krise zu navigieren, brauchen wir eine staatliche Ausbildungsgarantie, die jungen Menschen auch bei einem Konjunktureinbruch gute Zukunftsperspektiven ermöglicht.

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Skandalös - Bundesregierung kümmert sich nicht um Auszubildende in der Corona-Krise.

150416 erlangen frth 021Zur Antwort der Bundesregierung auf eine Schriftliche Frage wie viele Ausbildungsverhältnisse von Corona-bedingten Betriebsschließungen und Kurzarbeit betroffen sind, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung der Grünen Bundestagsfraktion:

Auf meine Schriftliche Frage antwortet die Bundesregierung lapidar, dass ihr keine statistischen Erkenntnisse vorliegen, wie viele Azubis von Betriebsschließungen und Kurzarbeit betroffen seien oder sogar in der Probezeit ihren Ausbildungsplatz verloren haben.  Das halte ich für skandalös und ich frage mich, warum die Bundesregierung in der Corona-Krise nicht mehr Augenmerk auf unsere Auszubildenden richtet.  

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Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes: Den Wind der Veränderung nutzen

191024 plenum bbimogHeute wurde die abschließend über den von der Bundesregierung eingebrachten Gesetzentwurf zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Bildung debatiert.
Hat die Bundesregierung eine moderne Novellierung hinbekommen? Oder ist am Schluss eher eine mittelmäßige Reform dabei rausgekommen? 
Beate Walter-Rosenheimer sprach dazu im Plenum.

Ein chinesisches Sprichwort sagt: „Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.“ 

Und der Wind der Veränderung weht im Bereich der Ausbildung und der beruflichen Bildung gerade ziemlich stark.

Sehen Sie hier die ganze Rede.

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Passungsprobleme beheben: Jugendliche in Ausbildung bringen

Zur Bertelsmann-Studie „Gespaltener Ausbildungsmarkt“ erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung:

Wie in jedem Jahr zeigt der Ausbildungsmarkt, dass Angebot und Nachfrage nicht aufeinander abgestimmt sind und darüber hinaus regionale Unterschiede dieses sogenannte Passungsproblem verschärfen.

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Berufsbildungsbericht: Frau Karliczek muss noch liefern

Zum Berufsbildungsbericht des Bundesinstituts für Berufliche Bildung (BiBB), den Bildungsministerin Karliczek heute vorgestellt hat, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung der Grünen Bundestagsfraktion: 

"Same procedure as every year", so möchte man fast sagen, wenn es nicht so ernst und ernüchternd wäre: Wie auch schon in den vergangenen Jahren gibt es nicht genügend Ausbildungsplätze für die Jugendlichen, die ins Berufsleben starten wollen. Und noch immer stimmt das "Matching" nicht, "Angebot und Nachfrage" auf dem Ausbildungsmarkt passen häufig nicht zusammen.

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Kompromiss zur Mindestausbildungsvergütung ist verspäteter Aprilscherz

Zum Vorschlag zur Mindestausbildungsvergütung, der zwischen dem Gewerkschaftschef Reiner Hoffmann und dem Arbeitgeberverbandspräsidenten Ingo Kramer ausgehandelt wurde, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für berufliche Bildung: 

Der monatelange Streit um die Höhe der Mindestausbildungsvergütung scheint beigelegt. Statt der im Regierungsentwurf zur Änderung des Berufsbildungsgesetzes vorgesehenen 504 Euro sollen es nun 515 Euro sein. Der Kompromiss kommt in dieser Höhe daher wie ein verspäteter Aprilscherz.

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Austausch mit der bayerischen IHK

181128 peter driessenPeter Driessen, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern und des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages BIHK e.V., im Gespräch mit Beate Walter-Rosenheimer 

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Ortstermin: Treffen mit den Azubis der Grünen Bundestagsfraktion

Beate Walter-Rosenheimer lud heute die Auszubildenden der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einem Kennenlern-Frühstück ein.

Als Sprecherin für Jugend- und Ausbildungspolitik wollte sie wissen, wie die Jugendlichen ihren Ausbildungsalltag in der Fraktion erleben, ob ihnen die Ausbildung Spaß macht und wie sie auf die Idee gekommen sind, sich für eine Ausbildung in einer Fraktion zu entscheiden. 

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Junge Frauen in MINT-Berufen: girlsatec zu Besuch im Bundestag

Junge Frauen in typischen "Jungs"-Berufen haben es nicht immer leicht. Über ihre Erfahrungen berichteten die jungen Frauen, Botschafterinnen von girlsatec beim Gespräch mit Beate Walter-Rosenheimer. 

In dem Projekt girlsatec, das gemeinsam vom Berliner Senat und dem Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB getragen wird, wollen Auszubildende oder ausgelernte junge Frauen Schülerinnen für Technik und technische Berufe begeistern. Sie gehen in Schulen, auf Messen und begleiten neue Auszubildende bei Fragen rund um die Ausbildung in technischen Berufen.

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Beate Walter-Rosenheimer Bild