Deutscher Bundestag

9. Frauenkonferenz: Alltag Diskriminierung! Diskriminierung alltäglich?

alltag diskrim facebook eventMenschen erleben Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus, Vorurteile. Tag für Tag, mitten unter uns. Die Gründe, warum sie diskriminiert werden, sind unterschiedlich. Weltweit der häufigste Grund dafür ist: eine Frau zu sein.
Diskriminiert werden aber auch Menschen mit Behinderungen, Schwarze Frauen, People of Colour, Menschen mit Migrationshintergrund, trans*Menschen, queer lebende Menschen, arme oder alte Menschen und viele andere. Frauen sind daher häufig doppelt, manchmal auch mehrfach diskriminiert.

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Geschlechtergerecht aus der Corona-Krise

In der Corona-Krise treten bestehende Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern besonders deutlich hervor. Dies zeigt sich jetzt einmal mehr, wenn es um die Aufteilung der Sorgearbeit sowie die Auswirkungen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt geht.
Deshalb ist bei der Bewältigung der Folgen der Pandemie ist ein geschlechtersensibler Blick notwendig, um zu gewährleisten, dass die umfassenden Maßnahmen und Programme, die jetzt aufgesetzt werden, nicht zur Benachteiligung von Frauen und zu Rückschritten führen.
Wir Grünen im Bundestag schlagen in unserem Antrag "Geschlechtergerecht aus der Corona-Krise" konkrete kurz- und langfristige Instrumente vor, um Frauen vor Benachteiligung zu schützen und ihre Leistung anzuerkennen.

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Frauen traut Euch!

Internationaler Frauentag Zum Internationalen Frauentag am 8. März erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Grüne Bundestagsabgeordnete: 

Frauen macht Politik! Frauen traut Euch! Frauen zeigt Euch! 

Das ist auch 2020 noch eine wichtige Botschaft zum Internationalen Frauentag.

Obwohl der Frauenanteil in Deutschland bei 51 Prozent liegt, sind immer noch viel zu wenig Frauen Mandatsträgerinnen. So sitzen im Deutschen Bundestag aktuell nur etwa 30 Prozent Frauen, das ist sogar ein Rückschritt im Vergleich zur vorherigen Wahlperiode. Und das, obwohl viele Parteien seit Jahren das Problem erkannt haben. Fortschritt sieht anders aus und wird einer modernen Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleichberechtigt und gleichbeteiligt zusammen leben, nicht gerecht. 

Einige Parteien haben erkennbare Probleme ihre Listen für Kommunal- und Bundestagswahlen mit Frauen zu besetzen. Warum? Weil Frauen sich nicht trauen, weil Frauen immer noch überproportional mit Haus- und Carearbeit beschäftigt sind. Und weil Männer in der Parteiarbeit zwar häufig dankbar sind, wenn Frauen Schriftführerinnen und Beisitzerinnen werden, aber die Ellbogen ausfahren, wenn es um die Verteilung von Listenplätzen geht.  

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Der 8. März - kein Tag zum Ausruhen

Zum Internationalen Frauentag erklärt Beate Walter-Rosenheimer:

Am internationalen Frauentag können wir Erfolge in der Gleichstellung der Frauen feiern. Meilensteine wie 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland sind tolle Erfolge und wurden hart erkämpft von vielen mutigen, tatkräftigen Frauen. 

Doch gibt es in Sachen Gleichstellung noch viel zu tun. Und hier sollten wir gerade am 8. März genauer hinschauen.

So zeigt eine aktuelle Umfrage der DEVK, dass Frauen nach wie vor massiv von Altersarmut betroffen sind, weil sie weniger verdienen und immer noch für die Kindererziehung zurückstecken.

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Equal Pay Day - Stillstand bei Gleichberechtigung im Geldbeutel endlich beenden.

Anlässlich des Equal Pay Days am 18.03.2018 erklärt Beate Walter-Rosenheimer, MdB:

Frauen in Deutschland verdienen nach wie vor 21 Prozent weniger als Männer, ein Wert, der sich in den letzten Jahren kaum verändert hat. Bei uns in Bayern liegt er sogar bei 24 Prozent. Damit ist Deutschland im europäischen Vergleich trauriges Schlusslicht – nur noch übertroffen von Tschechien und Estland.

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Mehr Frauen in die Parlamente – für die Einführung eines Parité-Gesetzes

Zum internationalen Weltfrauentag am 8. März erklärt Beate Walter-Rosenheimer, MdB:

„Ein Parité-Gesetz in Deutschland ist längst überfällig. 100 Jahre nach Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts sind Frauen in allen deutschen Parlamenten immer noch unterrepräsentiert. Hier mahlen die Mühlen definitiv zu langsam.

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Vielen Frauen droht Altersarmut

In der Antwort der Bundesregierung steht es schwarz auf weiß: Altersarmut ist in Bayern weiblich. Frauen haben ein dreimal so hohes Risiko im Alter in die Armut abzurutschen wie Männer.

Das geht aus der Antwort auf eine schriftliche Frage der Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer hervor. Insgesamt bekamen im Jahr 2015 63.134 Neurentnerinnen und Neurentner, die wegen ihres Alters rentenberechtigt wurden, weniger als 800 Euro im Monat. Davon waren 45.019 Frauen.

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