Zum internationalen Weltfrauentag am 8. März erklären Beate Walter-Rosenheimer, MdB:

„Ein Parité-Gesetz in Deutschland ist längst überfällig. 100 Jahre nach Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts sind Frauen in allen deutschen Parlamenten immer noch unterrepräsentiert. Hier mahlen die Mühlen definitiv zu langsam.

Die paritätische Besetzung von Listen für Kommunal-, Landtags- und Bundestagswahlen muss deshalb endlich gesetzlich geregelt werden. Dies bedeutet, dass die Kandidat*innen-Listen der Parteien gleichermaßen von Frauen und Männern besetzt werden.

Wir Grünen haben vorgemacht, dass das durchaus die gewünschten Ergebnisse bringt und viel mehr Frauen den Sprung in die Politik wagen und es dann auch bis ganz nach oben schaffen. Das sollte andere Parteien ermuntern, den gleichen Schritt zu gehen.

Stattdessen gibt es Rückschritte: Im neugewählten Bundestag ging der Frauenanteil – vor allem dank AfD und FDP von 36,5 auf 30,9 Prozent  zurück und auch auf kommunaler Ebene sieht es schlecht aus. So liegt der Frauenanteil im Kreistag Dachau derzeit bei nur 25 Prozent. 

Frauen stellen über 50 Prozent der Bevölkerung, das muss sich endlich auch in Wahllisten wiederspiegeln. Deshalb fordern wir: Die Hälfte der Macht den Frauen.“

Beate Walter-Rosenheimer Bild