Deutscher Bundestag

Rede im Plenum: Novellierung des Berufsbildungsgesetzes - Der Berg kreißt und gebiert eine Maus

190627 bbig plenumZwei Jahre sind jetzt vergangen, die Hälfte der Legislaturperiode ist um und Chapeau, Bundesbildungsministerin Anja Karliczek legt endlich die Novellierung des Berufsbildungsgesetzes vor.
Es scheint eine schwere Geburt gewesen zu sein und jetzt ist es natürlich höchste Eisenbahn, die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag noch einzuhalten.

Allerdings hat sich die Grüne Bundestagsfraktion und Beate Walter-Rosenheimer viel mehr erwartet und es hätte viel mehr gebraucht.

Sehen Sie hier die ganze Rede von Beate Walter-Rosenheimer.

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Schmalspur-Modernisierung...

Zum heutigen Kabinettsbeschluss zur Modernisierung des Berufsbildungsgesetzes erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung: 

Das Kabinett hat heute den lang erwarteten Beschluss gefasst, mit dem das Berufsbildungsgesetz geändert werden soll. Hier findet sich viel Klein-Klein. Damit wird wieder  eine Chance vertan. 

Klein fällt unter anderem die Mindestausbildungsvergütung aus. Nur wenige Azubis profitieren davon. 515 Euro im ersten Jahr oder noch weniger bekommen ohnehin nur noch wenige Azubis in wenigen Branchen, meist im Handwerk. Das ergab die Antwort der Bundesregierung auf unsere schriftliche Frage vom Februar 2019. Lesen Sie hierdie Antwort im Wortlaut.

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Ortstermin: Treffen mit den Azubis der Grünen Bundestagsfraktion

Beate Walter-Rosenheimer lud heute die Auszubildenden der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu einem Kennenlern-Frühstück ein.

Als Sprecherin für Jugend- und Ausbildungspolitik wollte sie wissen, wie die Jugendlichen ihren Ausbildungsalltag in der Fraktion erleben, ob ihnen die Ausbildung Spaß macht und wie sie auf die Idee gekommen sind, sich für eine Ausbildung in einer Fraktion zu entscheiden. 

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Junge Frauen in MINT-Berufen: girlsatec zu Besuch im Bundestag

Junge Frauen in typischen "Jungs"-Berufen haben es nicht immer leicht. Über ihre Erfahrungen berichteten die jungen Frauen, Botschafterinnen von girlsatec beim Gespräch mit Beate Walter-Rosenheimer. 

In dem Projekt girlsatec, das gemeinsam vom Berliner Senat und dem Energie- und Automatisierungstechnikkonzern ABB getragen wird, wollen Auszubildende oder ausgelernte junge Frauen Schülerinnen für Technik und technische Berufe begeistern. Sie gehen in Schulen, auf Messen und begleiten neue Auszubildende bei Fragen rund um die Ausbildung in technischen Berufen.

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Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" - Zukunftschancen nutzen

Zur heutigen Einsetzung der Enquete-Kommission "Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt" erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Aus- und Weiterbildung und Obfrau in der Enquete-Kommission: 

Die Digitalisierung ändert schon seit längerem unsere Welt. Sie hat auch schon längst Einzug in Wirtschaft und Arbeitsleben gehalten. Es ist daher gut, dass wir uns in dieser Enquete mit der Frage beschäftigen werden, was wir als Gesetzgeber tun können und müssen, um alle Menschen fit für die Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt zu machen und Digitalisierung wirklich als Chance zu sehen.

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Bericht: Schon wieder GroKo – wie weiter in Bildung, Aus- und Weiterbildung?

img 7668Mit dem Koalitionsvertrag haben Union und SPD ihre Pläne vorgelegt, wie sie das deutsche Bildungssystem von der Grundschule bis zur Weiterbildung in den nächsten Jahren fit für die Zukunft machen wollen. Doch reichen die Ankündigungen aus, um auf dem Weg in die Bildungsrepublik tatsächlich einen großen Schritt voranzukommen?

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PM Ausbilden statt Abschieben!

Zu den Protesten gegen die versuchte Abschiebung des afghanischen Berufsschülers in Nürnberg erklärt Beate Walter Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:

 „Hunde, Schlagstöcke und Pfefferspray sind ein vollkommen inakzeptables Mittel gegen Jugendliche, die sich zu Recht mit einem afghanischen Mitschüler solidarisieren. Es ist ungeheuerlich, mit welcher Härte der bayerische Innenminister auf die Zivilcourage junger Menschen reagiert.

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Integrationsgesetz: Nahles muss Herrmann Kontra geben

Der bayerische Innenminister darf geltendes Bundesrecht nicht länger durch die Hintertür unterlaufen. Auch im Freistaat haben Betriebe und AsylbewerberInnen und Geduldete ein Recht auf Planungssicherheit und gute Ausbildung.

Weil Integration für die Staatsregierung aber offenbar noch immer ein Fremdwort und der zuständige Innenminister zudem gegen jede Kritik immun zu sein scheint, hat Beate Walter-Rosenheimer gemeinsam mit ihren FraktionskollegInnen Luise Amtsberg und Volker Beck ein Protestschreiben an Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles geschickt.

In der SPD wird die Sorge über den bayerischen Irrweg zwar geteilt, in ihrem Antwortschreiben bleibt die Ministerin aber trotzdem wichtige Antworten schuldig. Fest steht: Wenn der SPD die Integration von jungen Geflüchteten tatsächlich ein Anliegen ist, muss die für die Arbeitsmarktintegration zuständige Ministerin Nahles die Krawallbrüder von der Union endlich in die Schranken weisen.

Dazu berichtet die Süddeutsche Zeitung

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Beate Walter-Rosenheimer Bild