Deutscher Bundestag

Beate Walter-Rosenheimer im Plenum - Sorgen und Nöte junger Menschen wurden in der Pandemie zu wenig gehört

210325 rede jugendinderkriseHeute sprach Beate Walter-Rosenheimer zur Situation von Jugendlichen in der Corona-Pandemie. 

„Jugend in der Krise“ – so lässt sich das vergangene Jahr für die allermeisten jungen Menschen in Deutschland zusammenfassen.

Und während die Probleme vieler gesellschaftlicher Gruppen ausführlich diskutiert wurden, blieben die Sorgen und Nöte von Jugendlichen weitgehend ungehört. Und das haben junge Menschen sehr wohl registriert.

In der aktuellen JuCo2-Studie geben knapp 65 Prozent der Befragten an, dass sie „eher nicht oder gar nicht den Eindruck“ haben, „dass die Sorgen junger Menschen in der Politik gehört werden“.

Das ist nicht nur ein Alarmzeichen, nein, das ist ein Armutszeugnis für die amtierende Bundesregierung, das ist auch eine krachende Ohrfeige für die Jugendpolitik von Ministerin Giffey.

Sehen Sie hier die Rede in vollem Umfang.

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Jugend in der Krise – Perspektiven für junge Menschen in Zeiten der Covid-19-Pandemie

Durch die Covid-19-Pandemie und ihre einschneidenden Auswirkungen hat sich das Leben junger Menschen zum Teil gravierend verändert. Bisher blieb die Perspektive von Jugendlichen und jungen Erwachsenen allerdings weitgehend ungehört. Das wollen wir ändern.

Deshalb haben wir einen Antrag "Jugend in der Krise – Perspektiven für junge Menschen in Zeiten der COVID-19-Pandemie" vorgelegt, der heute von der Grünen Bundestagsfraktion einstimmig beschlossen wurde. Am kommenden Donnerstag, 25.03. wird Beate Walter-Rosenheimer dazu im Plenum sprechen.

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Online-Fachgespräch am 18.03. / Ohne Zeitzeug*innen: Wie kann Jugend künftig erinnern?

180317 erinnerungskultur"Mit Fakten Verschwörungsnarrative aufdecken"

Beate Walter-Rosenheimer als Sprecherin für Jugendpolitik und Erhard Grundl, Sprecher für Kulturpolitik der Grünen Bundestagsfraktion wollen in einer Diskussionsrunde mit Expert*innen ausloten, wie Erinnerungskultur auch zukünftig "funktionieren" kann und Jugendliche stark gemacht werden gegen Verschwörungsmythen. 
Als Gäste sind dabei: Dr. Charlotte Knobloch, selbst Zeitzeugin und Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, Dr. Gabriele Hammermann, Leiterin der KZ-Gedenkstätte Dachau, Dr. Hannes Burkhardt, Historiker und Social Media Experte und David Schiepek, 19-jähriger Initiator eines Erinnerungsprojekts.

Hier geht`s zur Anmeldung.

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Geflüchtete Kinder und Jugendliche endlich in Kinderbonus einbeziehen

Anlässlich der morgigen Plenardebatte am Freitag, dem 12. Februar 2021, in der sich der Bundestag im Rahmen des Dritten Corona-Steuerhilfegesetzes (1. Lesung) mit einer weiteren Auszahlung eines Kinderbonus befasst, erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik der grünen Bundestagsfraktion:

Auch 2021 soll es einen Kinderbonus in Form einer Einmalzahlung zur Entlastung von Familien geben. Schon wieder werden geflüchtete Kinder und Jugendliche aufgrund des Aufenthaltsstatus ihrer Eltern ausgeschlossen. Denn auch diesmal ist der Bonus an den Bezug von Kindergeld gekoppelt und dadurch die Hilfe nicht für jedes Kind vorgesehen. Nach den Versäumnissen aus dem letzten Jahr hatte ich von Bundesfamilienministerin Giffey ein Umdenken im Sinne der betroffenen Flüchtlingskinder erwartet. Beim angekündigten „familienpolitischen Wums“ gehen viele Familien mit Fluchthintergrund leer aus.

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Kinder und Jugendliche in Sammelunterkünften nicht vergessen

Anlässlich der heute veröffentlichten Studie von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Institut für Menschenrechte erklärt Beate Walter-Rosenheimer Sprecherin für Jugendpolitik der grünen Bundestagsfraktion: 

Die Zeiten der Corona-Pandemie sind eine besonders gefährliche Zeit für geflüchtete Kinder und Jugendliche in Erst-und Gemeinschaftsunterkünften, da sie mehrfachen Gefahren und Benachteiligungen ausgesetzt sind. Kinder und Jugendliche werden nicht ausreichend vor Gewalt geschützt, 
flächendeckende Hygiene- oder Schutzstandards können nicht umgesetzt und eingehalten werden und Heranwachsende 
und ihre Familien haben fast keinen Zugang zu den Angeboten der Kinder-und Jugendhilfe, obwohl diese Hilfen und Unterstützungsleistungen dringend notwendig sind. 

Nicht länger hinnehmbar ist, dass die Kinder- und Jugendhilfen erst bei akuter Kindeswohlgefährdung greift und es für traumatisierte Kinder oft keine angemessene Unterstützung gibt. Das ist eine wirklich traurige Realität, die endlich thematisiert und angegangen werden muss.

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Kinder und Jugendliche vor Infiltration in Messengerdiensten schützen - meine Frage an die Bundesregierung

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie blühen die Verschwörungstheorien. Gerade im Internet kursieren wilde Gerüchte und Spakulationen beispielsweise über Weltverschwörungen und Impfzwang. Maskentragen wird als Schikane und Beraubung demokratischer Grundrechte abgelehnt.

Nun wurde in einigen Medien berichtet, dass bereits die Jüngsten in Kinder- und Jugendchats von Messengerdiensten durch Corona-Leugner infiltriert werden sollen. Das darf nicht sein, gerade vor dem Hintergrund, dass auch das Bundesamt für Verfassungsschutz vor zunehmender Radikalisierung von Menschen in den Filterblasen des Internets warnt.
Hat die Bundesregierung das auf dem Schirm? Was tut sie dagegen? Genau das möchte ich wissen und habe dazu eine Frage gestellt.

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Junge Menschen sind auch in der Krise solidarisch

Zur heute vorgestellten repräsentative Studie "Junge Deutsche 2021" erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung der Grünen Bundestagsfraktion:

Es ist eine gute Nachricht, dass zwei Drittel der befragten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich mit der älteren Generation solidarisch zeigen und deshalb auf Parties und Feiern während der Corona-Pandemie verzichten. Und die Ergebnisse widerlegen ein immer wieder geäußertes Vorurteil, dass junge Menschen nur rücksichtslos ihren Spaß im Blick haben. Das Gegenteil ist der Fall. Große Teile der jungen Generation haben nämlich auch mit Masketragen und Abstandhalten kein Problem. Hier sind junge Menschen offenbar rücksichtsvoller und einsichtiger als manch älterer Mitbürger. Die Ergebnisse der Studie führen nun hoffentlich endlich dazu, dass das Jugend-Bashing ein Ende hat. 

Besorgniserregend ist aber, dass eine große Zahl der Befragten sich in der Pandemie noch weiter abgehängt fühlen.

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Faire Chancen für jedes Kind - Beate Walter-Rosenheimer im Plenum

201126 rede familien kinderBeate Walter-Rosenheimer hat in der heutigen Bundestagsdebatte zum Thema Familienpolitik/Kinder für die Grüne Bundestagsfraktion gesprochen: 

Kindern, allen Kindern, eine Zukunft geben, optimale Bedingungen schaffen, wie sie ins Leben starten, ein gutes Aufwachsen sicherstellen, das ist für uns Grüne eine der zentralen Aufgaben unserer Zeit.

Gute Familienpolitik muss von mehreren Seiten angegangen werden. Da ist zunächst einmal das große Thema Kinderarmut. Und es ist ein Skandal, dass in einem so wohlhabenden Land wie Deutschland mindestens jedes siebte Kind in Armut aufwächst. Die Zahlen sind aus vielen Studien bekannt. Der noch viel größere Skandal ist aber, dass daran nicht wirklich etwas geändert wird.

Das wollen wir Grünen so nicht länger hinnehmen. Es darf nicht mehr das größte Armutsrisiko sein, allein Kinder groß zu ziehen.

Sehen Sie hierdie Rede in voller Länge.

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Für eine gute Zukunft brauchen wir vor allem Bildung

Unser Antrag zu "Bildung für nachhaltige Entwicklung" heute im Plenum.

200917 rede bneEndlich und erstmalig befasst sich der Bundestag gestern und heute mit den UNESCO-Nachhaltigkeitszielen. Mit dabei war unser Antrag „Engagement gefragt – Implementierung und Weiterentwicklung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland ab 2020“ (19/17796).

Weil wir den Belangen und Ideen von jungen Menschen eine Stimme geben wollen, haben wir ihn in Zusammenarbeit mit jungen engagierten Menschen entwickelt. Mit einem Jugendforum, das sich auf die Fahne geschrieben hat, an der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) mitzuwirken. Für diesen wertvollen Input übrigens nochmal ganz herzlichen Dank.

Sehen Sie hier die Rede von Beate Walter-Rosenheimer

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12. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Familienausschuss

Heute wurde der 12. Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgestellt . Berichterstatterin für die Grüne Bundestagsfraktion war Beate Walter-Rosenheimer. Sie hatte kritische Fragen an die Staatsministerin.

In dem Bericht, der am 3. Dezember 2019 veröffentlicht wurde, werden wiederholt die stark eingeschränkten Integrationsmöglichkeiten für begleitete Kinder und Jugendliche in Aufnahmeeinrichtungen ersichtlich.

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Beate Walter-Rosenheimer Bild