Deutscher Bundestag

Allen Jugendlichen eine Zukunft geben - Jugendarmut wirksam bekämpfen

Zu der heutigen Veröffentlichung des Monitors „Jugendarmut in Deutschland 2020“ der BAG KJS erklärt Beate Walter-Rosenheimer, jugendpolitische  Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion:

Keine Altersgruppe in Deutschland ist so stark durch Armut bedroht wie die der jungen Menschen. Bislang fehlt der Großen Koalition aber der politische Wille, Kinder- und Jugendarmut nach ganz oben auf die Prioritätenliste zu setzen. Kinder und Jugendliche brauchen endlich passgenaue Unterstützungsangebote, um die Abwärtsspirale zu durchbrechen. Und wir brauchen belastbare Daten über Jugendarmut. Ein Herumdoktern an Symptomen bringt uns nicht weiter.

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Morgens in Bayern ...

Guten Morgen Bayern an diesem ersten Ferien-Sonntag. Ich arbeite jetzt ein paar Stunden an der frischen Luft, so lang alles so schön frisch und ruhig draußen ist. Das Thema Jugendarmut treibt mich um. Sie hat gegenüber Kinderarmut noch einmal ein ganz spezielles Gesicht.

Über 3 Millionen junge Menschen sind in unserem Land armutsgefährdet. Das Alter zwischen ca.14 und 27 Jahren ist die Zeit des Sich-Entdeckens, Erprobens, und Entfaltens. Vorausgesetzt, die Weichen sind sozial und politisch gut gestellt.

Das sind sie nicht. Das Thema Jugendpolitik fällt bei Regierung und Groko immer wieder hinten runter. Es braucht eine ordentliche Strategie, um gegen diese Armut vorzugehen. Dafür steht Grüne Jugendpolitik. Dazu später mehr...

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Auch für Alleinerziehende bessere Bedingungen schaffen

 Alleinerziehende haben das größte Armutsrisiko

200715 alleinerziehendeAlleinerziehende haben es immer noch schwer. Um deren Situation zu verbessern tut die Große Koalition auch in dieser Wahlperiode viel zu wenig. Dabei gibt es großen Handlungsbedarf, So sind vier von zehn Alleinerziehenden von Armut betroffen. Dabei arbeiten alleinerziehende Frauen im Schnitt sogar mehr als Frauen in Paarfamilien. Viele Alleinerziehende sind trotz Erwerbstätigkeit auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Der steuerliche Entlastungsbetrag für Alleinerziehende erreicht Alleinerziehende mit geringem Einkommen kaum.Und Alleinerziehende haben es besonders schwer, Berufstätigkeit und Familienleben unter einen Hut zu bekommen. 

Was Alleinerziehende alles leisten, ist in der Corona-Krise besonders deutlich geworden. Aber das Armutsrisiko von Alleinerziehenden ist viermal so hoch wie das der meisten Paarfamilien mit Kindern.

Wir Grüne im Bundestag zeigen in unserem - vor der Sommerpause verabschiedeten - Fraktionsbeschluss "Alle Familien im Blick" auf, was getan werden muss, um das hohe Armutsrisiko von Alleinerziehenden zu senken und ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

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Kinderarmut tut weh - nicht nur zur Weihnachtszeit

171206 karte kinderarmutWegschauen gilt nicht. Und auch die Politik ist gefordert, endlich wirkungsvolle Maßnahmen gegen Armut von Kindern (und Eltern) und der damit verbundenen Ausgrenzung, Scham und fehlenden Teilhabe vorzulegen. 

Um Grüne Konzepte vorzustellen und die Menschen zu sensibilisieren, ist Beate Walter-Rosenheimer zu diesem Thema unterwegs. Im Advent an Infoständen aber auch im neuen Jahr - in ganz Bayern. Mehr dazu unter "Termine". 

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LDK in Schweinfurt - Grüner Leitantrag "Für ein gerechtes und solidarisches Bayern"

Foto:CHristoph Sticha161017 ldk2Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Teilhabe und zwar für alle Menschen - für mich sind das Werte, die schon immer die Grundlage meiner politischen Arbeit bildeten. Umso mehr habe ich mich über unseren Grünen Antrag des Landesvorstands gefreut, der auf der LDK in Schweinfurt mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.

Armutsbekämpfung gehört zu den wesentlichen Aufgaben einer Regierung. Denn Armut verhindert gesellschaftliche Teilhabe, sie macht einsam und isoliert, letztendlich macht sie krank.

Doch was macht die Bundesregierung? Nichts…, sie leugnet Armut im reichen Deutschland, sie verharmlost und verdrängt. Sie schaut weg, wo es doch einer konsequenten Bekämpfung bedürfte. Frau Merkel ist offenbar auf diesem Auge blind.

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Armutszeugnis für Bayern

Zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage zur Altersarmut erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bayern:

Eine Schande für so ein reiches Land: Bayern steht bundesweit an dritter Stelle, was die Armutsrisikoquote (ARQ) angeht.

Arm sein - gerade in einer reichen Region wie München und Oberbayern - das ist  doppelt schlimm. Die hohen Mieten und Lebenshaltungskosten sind für ärmere Menschen oft nicht mehr zu bezahlen.

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Armutszeugnis für Bayern

Zur Antwort der Bundesregierung auf ihre Frage zur Altersarmut erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Bayern:

"Eine Schande für so ein reiches Land: Bayern steht bundesweit an dritter Stelle, was die Armutsrisikoquote (ARQ) angeht.

Arm sein - gerade in einer reichen Region wie München und Oberbayern - das ist  doppelt schlimm. Die hohen Mieten und Lebenshaltungskosten sind für ärmere Menschen oft nicht mehr zu bezahlen.

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Alleinerziehend gleich abgehängt - damit muss endlich Schluss sein

In einer schriftlichen Frage wollte Beate Walter-Rosenheimer von der Bundesregierung wissen, wie viele Kinder und Jugendliche  in Deutschland als arm gelten und wie viele davon in Haushalten mit Alleinerziehenden leben? 

Die Antwort ist erschreckend. In Deutschland sind zweieinhalb Millionen Kinder stark armutsgefährdet. Eine ungeheure Zahl für ein reiches Land wie die Bundesrepublik. So viele Kinder und Jugendliche wie Hamburg und Frankfurt am Main zusammen Einwohner haben, leben in prekären Verhältnissen.

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Beate Walter-Rosenheimer Bild