„Es ist sinnlos zu sagen, wir tun unser Bestes. Es muss Ihnen gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.“

Das war Beate Walter-Rosenheimers zentrale Botschaft an die Große Koalition während der Plenardebatte zum Berufsbildungsbericht 2016. 

Denn die Berufliche Bildung steht vor großen Herausforderungen, die jetzt gelöst werden müssen. Da reicht es nicht, sich die Zahlen mit dem Verweis auf kleinere „Passungsprobleme“ schön zu reden. Ein einfaches „Weiter so“ lassen wir der Bildungsministerin ganz sicher nicht durchgehen.Rund 21.000 Jugendliche sind bei Ihrer Suche nach einem Ausbildungsplatz komplett leer ausgegangen. 271.000 landeten in den Warteschleifen des Übergangssystems statt an der Schul- oder Werkbank. Diese hunderttausenden ausbildungsinteressierten jungen Menschen brauchen endlich stabile Brücken und breite Wege in die Ausbildung. Jede und jeder, der oder die heute keine Ausbildung macht, fehlt auch der Wirtschaft schon morgen als gut ausgebildete Fachkraft.

Jugendliche und Betriebe werden aber nur zusammenfinden, wenn wir beide Seiten besser unterstützen. Eine Ausbildungsgarantie ist da die beste Versicherung gegen Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen. Diese Ausbildungsgarantie muss selbstverständlich auch für Flüchtlinge gelten – unabhängig von Aufenthaltsstatus oder Bleibeperspektive.

In unserem Antrag fordern wir die Bundesregierung deshalb auf, endlich Nägel mit Köpfen zu machen und noch vor der Sommerpause ein umfassendes Konzept zur Zukunft der Beruflichen Bildung vorzulegen, damit im nächsten Jahr nicht wieder viel zu viele Jugendliche im Regen stehen.

Fest steht: Wir lassen nicht locker und werden der Bundesregierung so lange auf die Finger klopfen, bis sie ihr Versprechen einer Ausbildungsgarantie endlich umsetzt.

Sehen Sie hier die Rede von Beate Walter-Rosenheimer im Penum

Beate Walter-Rosenheimer Bild