Geht wählen, mischt euch ein!

Zum internationalen Tag der Jugend am 12. August erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung: 

Aus jugendpolitischer Sicht war diese Wahlperiode ein Desaster. Die Bilanz ist erschreckend. Die Bundesregierung hat Jugendliche und ihre konkreten Anliegen offenbar nicht auf der Agenda. Keine einzige größere jugendpolitische Maßnahme wurde umgesetzt. Der vollmundig angekündigte Jugendcheck zerplatzte wie eine Seifenblase, die Reform der Jugendhilfe ist gescheitert.

Zu den Ergebnissen einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zur Ausbildungsbeteiligung von Unternehmen erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:

Die Rechnung ist einfach: Wer Fachkräfte will, muss Jugendliche ausbilden. Die Wirtschaft muss sich beim Thema Fachkräftemangel auch an die eigene Nase fassen. Wenn immer weniger Betriebe ausbilden, dürfen sie später auch nicht über fehlende Facharbeiter klagen.

Zu den heute vorgestellten Ergebnissen der DIHK-Ausbildungsumfrage erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Ausbildung:

Demografischer Wandel und gestiegene Studierneigung junger Menschen sind nur die halbe Wahrheit, um den Azubi-Mangel zu erklären.Denn theoretisch ist die Chance auf einen Ausbildungsplatz zwar gestiegen, praktisch macht sich das bei vielen Jugendlichen aber gar nicht bemerkbar.

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