170825 Plakat Beate 1Liebe Bürgerinnen und Bürger,

am 24.September trete ich an, um Deutschland gerechter zu machen. Denn es geht um viel. Nicht zuletzt um die Frage: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Es kann doch nicht sein, dass immer weniger immer mehr besitzen, dass immer mehr Kinder in Armut leben, Rentnerinnen und Rentner ihr knappes Budget mit Flaschensammeln aufbessern müssen und Alleinerziehenden oft im Alltagsstress zwischen Job und Kindererziehung, Hausarbeit und Hausaufgaben die Puste ausgeht.

Die Bundesregierung versagt im Kampf gegen multiresistente Keime. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf drei schriftliche Fragen von Beate Walter-Rosenheimer hervor, über die die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Ziel der Antibiotikaresistenzstrategie (DART) war es, dauerhaft einen restriktiven Einsatz antibiotischer Wirkstoffe in allen relevanten Bereichen herbeizuführen. Dieses Ziel wurde nicht erreicht. Obwohl seit dem Jahr 2009 beispielsweise eine Meldepflicht für Infektionen mit antibiotika-resistenten MRSA-Erregern besteht, kommt es noch immer jedes Jahr zu tausenden Infektionen. Jeder 13. Patient stirbt an den Folgen einer MRSA-Infektion. Auch wenn die Zahl der MRSA-Infektionen leicht rückläufig ist, bilden andere Bakterien immer häufiger Resistenzen. Der Politik muss das ein Weckruf sein.

Kurz vor knapp, beinahe unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit, haben SPD und CDU/CSU vor der Sommerpause zweifelhafte Änderungen in der Jugendhilfe durchgeboxt. Von dem groß angekündigten Reformpaket der Großen Koalition blieb am Ende jedoch nur noch ein wesentlicher Punkt übrig - und dieser Punkt riskiert die Ausgrenzung von jungen Flüchtlingen.

Beate Walter-Rosenheimer Bild