Deutscher Bundestag

200306 idomeni1Wenn Menschen in Not sind muss man helfen!

Gestern ein Trauerspiel im Bundestag. Unser Grüner Antrag, 5000 besonders betroffene Menschen wie Kinder, Schwangere, Kranke aufzunehmen, wurde abgelehnt. Wieviel menschliche Kälte hinter politischem Kalkül. Angstmacherei und Chaos.

Es geht auch anders: viele unserer Kommunen sind bereit, diese Menschen aufzunehmen. #wirhabenplatz

Aus aktuellem Anlass hier einige Fotos aus Griechenland.

Bei einem Treffen mit der Grünen Jugend in Coburg erklärt Beate Walter-Rosenheimer, dass es in der Bundestagsfraktion bewusst eine Sprecherin für Jugendpolitik und für Ausbildung gibt, da diese beiden Themen dringend politisch aufgewertet werden müssen. Jugend ist eine besondere Zeit mit spezifischen Anforderungen und Bedürfnissen, die ansonsten häufig in der allgemeinen Familienpolitik untergeht. Und auch das Thema Ausbildung erfährt zu wenig politisch Aufmerksamkeit, da es ein Ungleichgewicht zwischen beruflicher und akademischer Bildung gibt.

Armut ist häufig nicht offensichtlich, da sich die Menschen dafür schämen. Beim Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Beate Walter-Rosenheimer am vergangenen Donnerstag in Scheyern wurde über viele Facetten von Armut diskutiert. Besonders hart trifft diese Kinder. Beate Walter-Rosenheimer: "Im reichen Deutschland leben Millionen Kindern, denen Chancen und Teilhabe vorenthalten werden, die früh abgehängt sind. 200227 Pfaffenhofen KerstinSchnapp 1

Es fehlt Geld für Bücher, Kinobesuche, Geburtstagsfreiern und Urlaube. Arme Kinder erleben Mangel, Verzicht und Außenseiterdasein sehr bewusst und sehr schmerzvoll. Und diese Armut vererbt sich von Generation zu Generation."  Die Grüne Kindergrundsicherung wäre ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung. Und Armut ist weiblich, gerade Altersarmut trifft Frauen besonders häufig. In einer reichen Region mit hohen Mieten ist Wohnungslosigkeit eine große Bedrohung und diese trifft auch zunehmend Jugendliche. Auch vor Ort, in den Kommunen gibt es viele Stellschrauben. Landratskandidatin Kerstin Schnapp: "Wir möchten einen Zweckverband aus Kreis und Kommunen für sozialen Wohnungsbau einrichten. Gerade für Geringverdienende muss etwas getan werden."

Beate Walter-Rosenheimer Bild