Deutscher Bundestag

191213 rede afbgHeute hat der Bundestag den Entwurf der Bundesregierung über ein Gesetz zur Änderung der Austiegsfortbildungsförderungsgesetzes debattiert. Beate Walter-Rosenheimer hat zusammen mit der Grünen Bundestagsfraktion einen eigenen Antrag  zum Thema "Weiterbildung stark machen" eingebracht. Dazu sprach sie auch im Plenum.
"Wir Grüne wollen mit unserem Antrag eine Vertiefung persönlicher Kompetenzen im Beruf fördern und Weiterbildung breit und für alle aufstellen. Weiterbildung muss ein zentraler Baustein sein im Bildungswesen, um Menschen fit für die Zukunft zu machen."

Sehen Sie hier die ganze Rede.

Zur heute im Kabinett verabschiedeten Jugendstrategie der Bundesregierung erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik: 

Jugendstrategie der Bundesregierung, das klingt erstmal gut, keine Frage. In einer bunten Hochglanzbroschüre finden sich neun Kapitel zu verschiedenen jugendrelevanten Themenfeldern, die – und das ist erfreulich - unter Beteiligung von Jugendlichen und Jugendverbänden erarbeitet wurden. 

Doch was wie ein großer Wurf der Bundesregierung daher kommt, ist ein längst überfälliger Schritt. Denn bisher fristete Jugendpolitik und Jugendbeteiligung auf Regierungsebene eher ein Schattendasein. Absenkung des Wahlalters? Fehlanzeige. Kampf gegen Jugendarmut? Kam im Kosmos der Bundesregierung nicht vor.

Was heute in einer gemeinsamen Veranstaltung von Bundekanzlerin Merkel und der zuständigen Bundesministerin Giffey vorgestellt wurde, hält bei genauerer Betrachtung dem Begriff "Meilenstein" nicht stand. 

Am 29.11. ist es soweit. Beate Walter-Rosenheimer und die Grüne Bundestagsfraktion laden ein zur Veranstaltung "Sofa-Hopping ist keine Perspektive".

191121 sofa hopping

Hier wollen wir zusammen mit ExpertInnen aus der Praxis und mit betroffenen Jugendlichen über Ursachen diskutieren und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Denn das Problem betrifft mehr Jugendliche und junge Erwachsene als es auf den ersten Blick scheint. Denn viele junge Menschen leben nicht auf der Strasse, sondern kommen bei Freunden und Bekannten unter. Dies führt zu Abhängigkeitsverhältnissen und ungesicherten Wohnmöglichkeiten. 

Für die Veranstaltung anmelden können Sie sich hier

Beate Walter-Rosenheimer Bild