Deutscher Bundestag

Am 29.11. ist es soweit. Beate Walter-Rosenheimer und die Grüne Bundestagsfraktion laden ein zur Veranstaltung "Sofa-Hopping ist keine Perspektive".

191121 sofa hopping

Hier wollen wir zusammen mit ExpertInnen aus der Praxis und mit betroffenen Jugendlichen über Ursachen diskutieren und Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. Denn das Problem betrifft mehr Jugendliche und junge Erwachsene als es auf den ersten Blick scheint. Denn viele junge Menschen leben nicht auf der Strasse, sondern kommen bei Freunden und Bekannten unter. Dies führt zu Abhängigkeitsverhältnissen und ungesicherten Wohnmöglichkeiten. 

Für die Veranstaltung anmelden können Sie sich hier

Zu der Veröffentlichung der aktuellen Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe erklärt Beate Walter-Rosenheimer, Sprecherin für Jugendpolitik und Aus- und Weiterbildung der Grünen Bundestagsfraktion: 

Diese Zahlen sind ein Weckruf an die Bundesregierung und insbesondere an den Bauminister Seehofer. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl an Wohnungslosen um 4,2 Prozent gestiegen, ungefähr 678.000 Menschen in Deutschland sind ohne Wohnung. Davon sind 8 Prozent Kinder und junge Erwachsene. 

Dass es mal wieder die schwächsten Gruppen in unserer Gesellschaft besonders trifft, ist skandalös und offenbart eine Ignoranz für die besonderen Probleme und Bedarfe von jungen Menschen und Alleinerziehenden. Jetzt rächt sich ein jahrelanges Wegschauen vor diesem drängenden Thema, das sich bereits seit Jahren in den Großstädten und Ballungszentren abzeichnet und nun die Mitte der Gesellschaft erreicht. 

Am 1. Oktober 2019 wurde die A94 zwischen Pastetten und Heldenstein für den Verkehr freigegeben.
Die Bürgerinitiative "A94 nie" hatte seit 1977 gegen die Autobahn durchs Isental gekämpft und unter anderem mit extremer Lärmbelastung für Anwohner*innen argumentiert.
Anders als alle anderen Parteien standen die Grünen von Anfang an auf allen politischen Ebenen uneingeschränkt hinter den Forderungen der Bürgerinitiative. Seit Eröffnung des Teilstückes ist klar: Die Gegner*innen hatten Recht - die Lärmbelastung ist gigantisch.

Beate Walter-Rosenheimer hat daher einen offenen Brief und Bundesverkehrsminister Scheuer geschrieben:

Beate Walter-Rosenheimer Bild