Heute ist internationaler Tag gegen Rassismus. Er erinnert uns daran, dass wir uns jeden Tag für Menschenrechte und gegen rassistische Stereotype einsetzen.

Denn leider sind auch im Jahr 2024 menschenfeindliche Diskriminierung, psychische Verletzungen und tätliche Angriffe für viele Menschen schmerzhafte Realität. Sie erleben Alltagsrassismus: in der U-Bahn, an der Arbeitsstelle, in Restaurants und Clubs, bei der Wohnungssuche oder in der Schule. Sie machen auf schmerzhafte und diskriminierende Weise Erfahrungen mit strukturellem oder institutionellem Rassismus - auch von Seiten staatlicher Institutionen.

Und sie werden immer wieder mit polemischer Stimmungsmache und rassistischen Vorurteilen konfrontiert oder unter Generalverdacht gestellt. All das zeigt, wie tief rassistische Einstellungen und Muster in unserer Gesellschaft verankert sind. Rassismus bedroht Menschen: Sie werden abgewertet, ausgrenzt und ausgeschlossen. Und die entsprechende Polemik setzt die Saat für Übergriffe und Gewalt.

Wir beobachten einen erschreckenden Anstieg von Rassismus und vor allem auch Antisemitismus. Unglaublich, welchen Anfeindungen Jüd*innen in unserem Land ausgesetzt werden. Dagegen stellen wir uns mit aller Kraft.

Auch Antiziganismus ist ein großes Thema und wird meist gar nicht als solcher erkannt oder beachtet.

Wir finden überall, quer durch unsere Gesellschaft. rassistische Einstellungen, Denkweisen, Äußerungen und Taten. Lasst uns sensibel werden gegenüber solchen Diskriminierungen und gemeinsam für eine gerechte Gesellschaft, Vielfalt in unserem Land und gegen Rassismus kämpfen.

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