Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Deutsche Bundestag an der Gedenkkampagne „#WeRemember“ des Jüdischen Weltkongresses und der Unesco, der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation.

Jedes Jahr zum 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, rufen die beiden Organisationen dazu auf, sich an der digitalen Erinnerungsaktion in den sozialen Medien zu beteiligen. Menschen auf der ganzen Welt sind aufgerufen, sich mit einem Plakat mit der Aufschrift „#WeRemember“ zu fotografieren und ihre Bilder in den sozialen Medien zu veröffentlichen.

Ziel des Projekts ist es, das Andenken an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus zu wahren und im Internet ein Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.
Antisemitismus, Antiziganismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung sind in der Gesellschaft gegenwärtig. Mit großem Entsetzen müssen wir sehen, dass der Diskurs wieder weiter nach Rechts geschoben wird und wir hören: „Das muss man doch mal sagen dürfen!“

"Ihr seid nicht schuld an dem, was war, aber verantwortlich dafür, dass es nicht mehr geschieht."
Dieses Zitat von Max Mannheimer ist leider wieder hoch aktuell. Das Erstarken verfassungsfeindlicher Parteien und Politikerinnen nimmt alle Demokrat*innen in die Pflicht.

Es reicht nicht, "we remember"zu sagen, wir müssen uns aktiv für unsere freie, demokratische Gesellschaft einsetzen.
Heute ist mehr denn je klar: „Nie wieder“ ist jetzt!

hs