Deutscher Bundestag

Müssen die Beschäftigten bei MAN die Weihnachtsfeiertage erneut in Unsicherheit und Angst über ihre Zukunft verbringen? Diese Frage treibt Beate Walter-Rosenheimer als zuständige Wahlkreisabgeordnete der Grünen Bundestagsfraktion um.
Zusammen mit ihrer Fraktionskollegin Beate Müller Gemmeke (Sprecherin für ArbeitnehmerInnenrechte und aktive Arbeitsmarktpolitik) sprach sie deshalb erneut mit dem Betriebsratsvorsitzenden von MAN, Saki Stimoniaris, und weiteren Mitgliedern des Betriebsrates über die aktuelle Lage.

Die Grüne Bundestagsfraktion ist sehr besorgt um die Arbeitsplätze bei MAN und steht weiterhin in Solidarität zur Belegschaft. Die Enttäuschung über die Konzernspitze, die sich in den Verhandlungen anscheinend überhaupt nicht kompromissbereit zeigt, ist groß.

Beate Walter-Rosenheimer MdB: „MAN hat eine große Tradition als soziales Unternehmen. Ich appelliere an die Konzernspitze, das in sie gesetzte Vertrauen nicht zu verspielen. Nehmen Sie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schon zu einem frühen Zeitpunkt im Zuge der Transformation und Digitalisierung mit. Nutzen Sie die Chance: Qualifizieren Sie für die Berufe der Zukunft.“

Beate Müller-Gemmeke MdB: „Die Geschäftsleitung muss auf den Betriebsrat zugehen, der ein tragfähiges Gesamtkonzept auf den Tisch gelegt hat. Das Unternehmen muss seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und sich auf einen Kompromiss einlassen, dern Beschäftigten Chancen und Perspektiven eröffnet.“

Saki Stimoniaris, Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender von MAN Truck & Bus SE und Traton SE:
„Unsere Industrie steht vor riesigen Herausforderungen, das wissen wir alle. Die vermeintlich einfache Lösung der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland kann nicht die Antwort auf Transformation sein. Wir müssen den Industriearbeitsplätzen in Deutschland eine Zukunft geben und die Kolleginnen und Kollegen für die Berufe der Zukunft qualifizieren. Das sehen die beiden Grünen Bundestagsabgeordneten genauso und deshalb arbeiten wir gemeinsam an Konzepten für einen zukunftsorientierten Industriestandort mit sicheren Arbeitsplätzen.“

Beate Walter-Rosenheimer Bild