Bayern - Beate Walter-Rosenheimer

Bericht von Luise Krispenz (Sprecherin KV Dachau) von der Veranstaltung "Grünes Wachstum statt Wachstumswahn"

Beate Walter-Rosenheimer berichtete aus ihrer Arbeit im Bundestag, dass auch dort die Probleme des Finanzsektors im Mittelpunkt der Diskussion über zukunftsfähiges Wirtschaften stünden. Die Grünen hatten jedoch bereits im Jahr 2008 eine Richtlinie für die Wirtschaftspolitik im „Green New Deal" erstellt, die auch andere Krisenherde in die Betrachtung einbezieht. So soll die Energiewende durch eine ökologische Transformation der Wirtschaft vorangetrieben und die Finanzmärkteneu reguliert werden, gleichzeitig soll aber ein sozialer Ausgleich stattfinden.

Als Bundestagsabgeordnete ist Beate Walter-Rosenheimer fast täglich mit den Anliegen unterschiedlichster Interessensgruppen konfrontiert. Um "ganz nah dran" zu sein und deren Arbeitsalltag praktisch mitzuerleben, 120724 Tafel PraktischerTagnahm sich die Grünen Politikerin daher eine Woche lang von früh bis spät Zeit, um in den verschiedensten Einrichtungen ihres Heimatortes Germering zu hospitieren. Mit dabei waren zum Beispiel ein integrativer Kinderhort, Kindergärten, eine Seniorenpflegeeinrichtung oder die Germeringer Tafeln (siehe Bild).

Dr. Tobias Lindner und Beate Walter-Rosenheimer zusammen mit dem Ehepaar Michael und Elisabeth RosenheimerBeate Walter-Rosenheimer hat zusammen mit Tobias Lindner (Sprecher für Wirtschaftspolitik der grünen Bundestagsfraktion) das Mammendorfer Institut für Physik und Medizin (MIPM) besucht. Der Geschäftsführer Michael Rosenheimer und seine Frau Elisabeth Rosenheimer zeigten den Abgeordneten nicht nur die frisch renovierten Geschäftsräume des seit 1982 bestehenden mittelständischen Unternehmens, sondern berichtete den Abgeordneten auch über ihre Erfolge und Schwierigkeiten. Die 30 MitarbeiterInnen des MIPM entwickeln und produzieren medizinische Geräte, dabei stammt auf der einen Seite fast die gesamte Belegschaft aus der Gegend rund um Mammendorf. Auf der anderen Seite werden die Produkte auf dem internationalen Markt vertrieben.

Beate Walter-Rosenheimer Bild