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Seit dem letzten Herbst stehen die Container für Asylbewerberinnen und Asylbewerber im Industriegebiet, der Fürstenfeldbrucker Hasenheide, bereit. Allerdings ist die EInrichtung der Unterkunft noch nicht abgeschlossen.

Wie Beate Walter-Rosenheimer von einem der 59 BewohnerInnen erfuhr, haben sie bisher weder Fernsehen noch Internet. Untergebracht sind dort hauptsächlich einzelne Männer und Familien der verschiedensten Nationalitäten, wie Syrien, Somalia oder anderen Krisengebieten. Durch die fehlenden Medienzugänge erhalten sie kaum Informationen über ihre Heimatregionen. Auch der Kontakt zu den Familienangehörigen ist erschwert. Auf Nachfrage von Frau Walter-Rosenheimer hin erfuhr sie, dass Internet- und Fernsehzugang bei der Regierung Oberbayern bereits beantragt wurde. Die Bestätigung sei allerdings noch nicht erfolgt.

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"Nicht mit protzigen Reden wie am gleichen Tag in Passau, Vilshofen oder Landshut, sondern in der grünen-typischen Event-Art mit knackigen politischen Statements, einer Kabaretteinlage von Josef Brustmann und guten Gesprächen an kleinen Tischen im Saal des Kom." 

So kommentiert die Süddeutsche Zeitung den Wahlkampfauftakt der Fürstenfeldbrucker Grünen am Aschermittwoch. Und tatsächlich: Die fünf Grünen, die der Kreisverband für die kommenden Bezirkstags-, Landtags- und Bundestagswahlen ins Rennen schickt, sorgten für gute Stimmung und punkteten mit stichhaltigen Argumenten. Martin Runge und Detlef Däke werden für die Landtagswahlen antreten, Jan Halbauer und Sylvia Huttenloher kandidieren für den Bezirkstag. Und last but not least tritt Beate Walter-Rosenheimer erneut für die Bundestagswahlen an. Für kabarettistische Unterhaltung sorgte Wortjongleur und Musikkünstler Josef Brustmann.

Grüne rufen zum Endspurt auf

Noch bis 30. Januar kann man sich für das Volksbegehren „Nein zu Studienbeiträgen in Bayern" in den Rathäusern eintragen. Dazu erklärt Luise Krispenz, Sprecherin der Dachauer Grünen:

„An den Infoständen ist die Stimmung gut – aber in den Rathäusern fehlen noch Leute! Wir können nur alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen: Geht und tragt euch ein - für echte Bildungsgerechtigkeit und gegen Studiengebühren!"

Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen 10 Prozent (rund 950.000 Bürger) der Stimmberechtigten das Volksbegehren unterzeichnen. Zwar verzeichnet das Landratsamt Dachau keine Statistik. Die Stadt Dachau vermeldet momentan jedoch erst knapp über 5 Prozent. Die Stadt hat am letzten Abstimmungstag noch bis 20 Uhr geöffnet.

Beate Walter-Rosenheimer Bild