Zum heute von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka vorgestellten Berufsbildungsbericht 2017 erklärt Beate Walter-Rosenheimer:

Die Bundesregierung lässt besonders Jugendliche mit Hauptschulabschluss, junge Erwachsene und Geflüchtete bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz im Regen stehen.

Ihr Berufsbildungsbericht offenbart, dass viel zu viele junge Menschen vergeblich nach einer Berufsausbildung suchen. Allein im März 2017 fanden knapp 300.000 Jugendliche nach Schulabgang keinen Ausbildungsplatz. Sie alle fehlen der Wirtschaft damit schon morgen als zukünftige Fachkräfte.

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Wer in Deutschland eine Berufsausbildung macht, darf nicht abgeschoben werden. So will es das Integrationsgesetz des Bundes, das wenigstens einigen Geflüchteten eine Zukunftsperspektive durch die Integration in Arbeit und Ausbildung ermöglichen will.

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Die Integration hunderttausender junger Geflüchteter ist eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe, der sich Bund, Länder und Kommunen gemeinsam stellen müssen. Auf allen Ebenen gibt es bereits heute vielzählige Bildungsangebote und Programme, mit denen jungen Geflüchteten stabile Brücken in ein selbstbestimmtes Leben gebaut werden sollen. 

Eine erfolgreiche Integrationspolitik ist aber nur möglich, wenn die vielen Bildungsangebote und Ebenen sinnvoll aufeinander abgestimmt sind. Dafür braucht es Koordinierung, Planung und politischen Willen.

In einer Kleinen Anfrage hat Beate Walter-Rosenheimer den Stand der integrationspolitischen Bemühungen der Bundesregierung abgefragt. Die Antwort zeigt: Die Bundesregierung tappt auf der Suche nach einer sinnvollen Förderstruktur bisher völlig im Dunkeln. 

Zu Beate Walter-Rosenheimers Kritik an der chaotischen Integrationspolitik der Bundesregierung geht´s hier.

Beate Walter-Rosenheimer Bild